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Alexander Osang
Osang, geboren 1962 in Berlin (Ost), hat erst eine Ausbildung zum "Instandhaltungsmechaniker" gemacht, dann in Neubrandenburg ein Studium in Umwelttechnik begonnen, um dann als Volontär bei der Berliner Zeitung seine Passion zu finden. Von der Berliner Zeitung ging er 1999 zum SPIEGEL, und für den gleich nach New York. Alexander Osang erhielt 1993, 1999 und 2001 den Egon-Erwin-Kisch-Preis und 1995 den Theodor-Wolff-Preis. Seit 2007 lebt er wieder in Berlin.
Während er seine Bücher zu Sachthemen und mit ausgewählten Reportagen und Kolumnen im Christoph Links Verlag veröffentlicht, erscheinen seine Erzählungen und Romane im S. Fischer Verlag. In der "anderen buchhandlung" hat er bisher seine Bücher "89", "Lunkebergs Fest", "Lennon ist tot" und "Im nächsten Leben" vorgestellt.
Im September 2010 wird sein neuer Roman "Königstorkinder" erscheinen.
Bericht aus der Lesung vom 6. Mai 2010 ("Im nächsten Leben"):
Gefragt nach seiner Biografie, erklärt Osang, vor 1989 eigentlich ein „loyaler DDR-Bürger“ gewesen zu sein, das Studium der Umwelttechnik in Neubrandenburg geschmissen zu haben, weil er Sportreporter werden wollte. Nach der Wende ist das dann anders gekommen, aber interessiert haben ihn immer außergewöhnliche Charaktere, egal, ob in Ost oder West.
Nach New York zu gehen, sei für ihn auch mit der Erwartung verbunden gewesen, die DDR, Ostdeutschland hinter sich lassen zu können. Er halte sich von Diskussionen über Ost- und Westdeutschland fern, um dann aber doch z.B. in einer Diskussion über den 11. September zu erleben, dass er Ostdeutschland erklärt.
Die Lesung hat er bezeichnenderweise mit dem Vorwort des Buches „Im nächsten Leben“ begonnen, in dem es um ein nicht zu realisierendes Filmprojekt mit Gojko Mitic (Chingachgook/Ost) und Pierre Brice(Winnetou/ West) geht.
Lesungen von Alexander Osang bei uns:
22. November 2003 "Lunkebergs Fest"
26. September 3007 "Lennon ist tot"
06. Mai 2010 "Im nächsten Leben"









