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Mi, 13.05.09, 19.00 Uhr: Der Ortsbeirat und das Verkehrsproblem Doberaner Platz
Am Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 19.00 Uhr tagt der Ortsbeirat der Kröpeliner Tor-Vorstadt im Bürgerhaus Budapester Str. 16.
Auf der Tagesordnung steht das Thema "Verkehrsführung am Dobernaer Platz".
Mit der Umgestaltung des Doberaner Platzes 2006 ist der Doberaner Platz für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Doch die diversen Verkehrsführungen um und über den Platz haben keine Verkehrsberuhigung erbracht, im Gegenteil: Das Carree Feldstraße/Friedhofsweg - letztere eigentlich als verkehrsberuhigte Spielstraße angelegt - ist zum entscheidenden Schleichweg geworden, um die KTV per Auot zu verlassen oder zumindest, um in Richtung Osten und Süden weiter zu fahren. Auch die Inbetriebnahme der Verbindungsstraße zwischen Vögenteich und Am Strande hat nicht die erhoffte Entlastung gebracht.
2008 hat die Hansestadt Rostock für 6.000 Euro Schwellen vor der Einfahrt Feldstraße montieren lassen, um den Linksabbiegerverkehr aus Richtung Doberaner und Friedrichstraße zu unterbinden. Das Ergebnis: Zusätzliche Unfallgefahren vor allem für Fußgänger und Fahrradfahrer, verschleuderte Steuergelder!
Aus meiner Sicht kann die Lösung nur durch das Umdrehen diverser Einbahnstraßen erfolgen, damit der Verkehr nicht mehr über den Brink und Doberaner Platz, sondern tangential vorbeigeführt wird - ein entsprechender Vorschlag aus Kreisen der lokalen Bürgerinitiative liegt seit zwei Jahren vor.
Problem Feldstraße: Jedem Verkehrsplaner hätte klar sein müssen, dass man gefährliche Zustände herstellt, wenn man den Verkehr aus breiten, alleeartigen Straßen (wie der Wismarschen und der Doberaner Straße - beide sind im Prinzip vierspurig inklusive der Straßenbahntrasse) abrupt am Platz enden läßt und diesen dann in enge Seitenstraßen weiterleitet. Ergebnis ist, dass an der Ecke Wismarsche Straße/ Feldstraße die Kfz-FahrerInnen trotz Abbiegen sich auf der Vorfahrtstrecke fühlen. Es ist der Zurückhaltung (bzw. dem Zurückschrecken) von Fußgängern und Fahrradfahrern geschuldet, dass hier noch keine Unfälle geschehen sind.






