Klaus Bednarz, Ferne und Nähe - Aus meinem Journalistenleben
„Ich stehe als Journalist nicht an der Seite der Mächtigen, sondern an der Seite der Ohnmächtigen. Es geht darum, für die Rechte von Minderheiten einzutreten, die sich sonst nur schwer Gehör verschaffen können.“ (Klaus Bednarz)
„Bednarz lässt auch ohne Kamera lebendige Bilder entstehen, allein mit der Kraft seiner Worte.“ (Die Zeit)
Er ist den Rostockern kein Unbekannter, nicht nur, weil sein Bild und seine Bilder unzählige Male die ARD-Bildschirme beherrscht hat, sei es als Korrespondent aus Polen und der damaligen Sowjetunion, als Moderator der Tagesthemen, aber vor allem von "Monitor", sondern weil er viele seiner Bücher, zu denen er seine Reisereportagen verarbeitet hat, hier in gut besuchten Lesungen vorgestellt hat.
Sein neues Buch "Ferne und Nähe" ist sozusagen ein "Best of ...": In den vierzig Jahren seines Journalistenlebens hat er auch für viele Zeitungen über seine Themen geschrieben. Seine Themen - das waren nicht nur die faszinierenden Beschreibungen von Ostpreussen, Karelien und Sibirien, Alaska und Patagonien, das waren überhaupt die Nachbarn der Deutschen im Osten, Politiker, Künstler, Literaten, die eine wichtige Rolle gespielt haben, den Ost-West-Konflikt zu entschärfen. Ihnen hat er in seinen Reportagen und Interviews, aber auch Laudationes kleine Denkmäler gesetzt, wie z.B. Robert Jungk, Georg Lukács, Lew Kopelew oder Sergej A. Kowaljow.
Am 9. April 2009 hat Klaus Bednarz Reportagen und Kommentare aus diesem Buch in unserer Veranstaltungsreihe "Literaturtheater" im Volkstheater Rostock gelesen, dazu mit dem Publikum diskutiert und signiert.









