Bernardo Carvalho, In São Paulo geht die Sonne unter

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Buch Cover zu Bernardo Carvalho, In  São Paulo geht  die Sonne unter

São Paulo - "New York der Armen", Melting Pot Südamerikas. In dieser Stadt, die so unbeachtet am Rande der Literatur liegt, hat Bernardo Carvalho seinen Roman angesiedelt:
Tanisaki ist Werbetexter, arbeitslos und ein verhinderter Schriftsteller und Abkömmling japanischer Einwanderer in Brasilien. In Liberdade, dem japanischen Viertel São Paulos wird er von Setsuko, die Inhaberin seines obskuren Stammlokals, auf portugiesisch angesprochen, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Sie treffen sich in ihrem ungewöhnlich vertraulichen Zuhause, es offenbart sich eine tragisch anmutende Dreiecksgeschichte im Vorkriegsjapan, die zerstört wird durch den Krieg. Doch plötzlich ist Setsuko verschwunden, Tanisaki spürt der immer geheimnisvoller werdenden Geschichte hinterher, reist auf ihrer Fährte nach Japan, um dort das Dramatische dieser Dreiecksgeschichte zu entdecken. Seine Zeitreise offenbart ihm Heuchelei und Verlogenheit der "ehrbaren" Kreise, die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein. Doch für die Lösung des Rätsels muss er wieder zurück nach Brasilien.
Carvalho, jahrelang unterwegs gewesen mit dem "Teatro da Vertigem" hat einen meisterhaft verschachtelten Roman abgeliefert, immer kurz davor, zum Thriller abzugleiten.

Buchtitel: 
In São Paulo geht die Sonne unter
Buchautor: 
Carvalho, Bernardo
Verlag: 
Luchterhand Literaturverlag
Preis: 
19,95 €
Seitenumfang: 
205 Seiten
Einband: 
Hardcover
Erscheinungsdatum: 
10. September 2009