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Harry Engelmann, Russenblut
Freitag, 6. November 2009 - 19:00
Buchpremiere
Ein Rostock-Roman
Anfang 1945 übertritt der Rotarmist Semjon Lasorin die deutsche Grenze.
Als Besatzer landet er in Friedrichsort, lernt dort Angelika kennen.
Lasorin verschwindet, wohl im Lager, weil er zuviel gefragt hat. Zurück
bleibt Angelika - mit Armin, den sie in Berlin zur Welt gebracht hat. In Friedrichsort soll niemand wissen, dass er ein Russenkind ist. Doch alle wissen es, nur keiner redet darüber, die Kinder der "Freunde" werden nicht geliebt. Nur Martin erzählt Angelika davon, Martin wird Armins deutscher Vater. Der Umzug nach Rostock verdrängt die Frage der Herkunft, doch mit 14 Jahren bekommt Armin einen Ausweis, das "Russenblut" läßt sich nicht mehr verbergen. Harri Engelmann, 1947 in Berlin geboren, ist in Rostock aufgewachsen und lebt seitdem auch hier. Als Autor ist er kein Unbekannter. Neben den "Erzählungen eines Autoverkäufers" hat er bisher zwei weitere Erzählbände veröffentlicht. "Russenblut" ist sein erster Roman.
Einführung und Moderation: Manfred Keiper.







