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Nora Bossong, Webers Protokoll
Dienstag, 8. Dezember 2009 - 20:00
Nora Bossong, geboren 1982 in Bremen, studierte zunächst am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, seit 2004 Kulturwissenschaften in Berlin und Potsdam, erhielt für ihren Debüt-Roman „Gegend“ (2006) das Leipziger Literaturstipendium und den Jürgen-Ponto-Preis, veröffentlichte 2007 den Gedichtband „Reglose Jagd“, lebt in Berlin.
Zum Buch:
Der Diplomat Konrad Weber, unter Hitler Vizekonsul in Mailand, hat verfolgten Juden mit gefälschten Pässen zur Flucht in die Schweiz verholfen, jedoch aus zwielichtigen Motiven: weil er Geld braucht und vor seinem mißtrauischen Vorgesetzen alte Veruntreuungen vertuschen muß - ein Leben zwischen Regimetreue und Gewissen, recherchiert von einer kriminalistisch engagierten Ich-Erzählerin.








