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Archiv unserer Veranstaltungen
Marianne Beese, Georg Büchner (Biographie)
Donnerstag, 2. Februar 2012 - 20:00
Ein Schiff im Rostocker Stadt- hafen trägt seinen Namen, eine wohnbegehrte Straße in der Bahnhofsvorstadt ist nach ihm benannt, sein Name muss für den renommiertesten deutschen Literaturpreis herhalten: Georg Büchner (1813 – 1837) war ein Querdenker, ein Revolutionär. Ob „Dantons Tod“, „Leonce und Lena“ oder „Woyzeck“ - Seine Stücke sind heute, fast zweihundert Jahre später, immer noch von brennender Aktualität, jede ernstzunehmende Theaterbühne hat ein Stück von ihm im Programm..
Marianne Beese, geboren 1953 in Stralsund, lebt und arbeitet als Historikerin, Literaturwissen-schaftlerin und Lyrikerin in Rostock. Sie hat Arbeiten und Bücher über Novalis, Hölderlin, Heine und anderen veröffent-licht.
SchülerInnen frei !!!
Gregor Sander, Winterfisch
Dienstag, 24. Januar 2012 - 20:00
Gregor Sanders Erzählungen spielen in Rerik, am Nord-Ostsee-Kanal, auf Gotland, in Helsinki, Klaipeda. Sie handeln von Menschen, die unterwegs sind und zugleich in ihren Schicksalen gefangen: wortkarge Seebären, desillusionierte Künstler, angebetete Frauen. So unterschiedlich die Geschichten auch sind, sie haben doch alle etwas gemeinsam. Sie erzählen von Sehnsüchten - nach geliebten Menschen, nach einem freien Leben oder nach dem einfachen Gefühl, verstanden zu werden. Was sie verbindet? Die Ostsee!
Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin; Studium der Medizin und Germanistik, Ausbildungen zum Schlosser und Krankenpfleger, Berliner Journalistenschule, lebt heute als freier Autor in Berlin. Von ihm sind bereits erschienen, und in Rostock vorgestellt worden: »Ich aber bin hier geboren«, „Abwesend«.
Moderation: Prof. Lutz Hagestedt.
Horst Krieg (Rostock), Das Phantom
Dienstag, 17. Januar 2012 - 20:00
Der Konferenzraum hing voller großformatiger Bilder von Regenbogen-Projekten, alle professionell von oben fotografiert wie bei Google Earth, nur farbiger, kontrastreicher und voller Details, die mediterran gestylte Marina, der schwarzglasige Klinikanbau, terrakotta-terrassige Pensionen, der ovalfens-trige Bahnhof, das blütenweiße Kasino, das gelb verrückte Spaßbad, backsteinige Stadttore, die himmelsäugige Einkaufspassage mit Springbrunnen, nur der Tunnel versteckte sich unter Wasser, ließ aber die Enden der Autobahn sehen, wenn auch ohne Autos.
Ein Stadt in Norddeutschland, unverkennbar an der Küste. Eine Zeitungsredaktion mit Redakteuren, die nicht so können, wie sie wollen, ein Verleger, der mehr verdeckt als ans Tageslicht gezerrt wissen will, und ein Journalist, der das alles nicht mehr mitmachen will. Ein spannender Roman über Baulöwen und Möchtegern-Tycoons, Provinzmafiosis, Duckmäuser, aber auch Leute, die ihre Stadt lieben und dafür auch ein bisschen Zivilcourage an den Tag legen.
Horst Krieg, geboren 1944 in Weißenfels, hat mehrere Jahrzehnte bei der Ostsee-Zeitung u.a. als Kulturredakteur gearbeitet, schrieb Porträts, Reise-reportagen und Rezensionen und jetzt – Bücher. Das Phantom ist sein erster Roman, kein Rostock-Roman, denn worüber erschreibt, das passiert so oder ähnlich an unzähligen Orten dieser Welt.
Sherko Fatah, Ein weißes Land
Dienstag, 10. Januar 2012 - 20:00
Der junge Araber Anwar wächst im Bagdad der 30er Jahre auf. Er kommt aus einfachen Verhältnis-sen, aber sowohl die Welt der Tagelöhner als auch die der verlok-kenden Paläste der Reichen sind ihm fremd. Er träumt von einem anderen Leben, von unverschleierten Frauen und rauchverschleierten Cafés. Der Zweite Weltkrieg bricht aus. Im Gefolge des Großmuftis von Jerusalem, eines Bundesgenossen der Nationalsozialisten in Deutschland, kommt er 1941 nach Berlin. Doch statt sein Glück zu finden, verliert er sich im Räderwerk des Krieges. Anwars Weg führt in die muslimischen Verbände der Waffen-SS, führt nach Weißrussland und endet bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes. Anwar wird überleben, wird in die Heimat zurückkehren, aber seine Träume sind alle grausam zerstört.
Sherko Fatah , geboten 1964 in Berlin/DDR, siedelte 1975 über Wien nach Berlin/West über, wo er heute noch lebt.
Moderation: Prof. Lutz Hagestedt.
Ulrich Kienzle, Abschied von 1001 Nacht
Mittwoch, 14. Dezember 2011 - 20:00
Ulrich Kienzle, geboren 1936 in der Nähe von Ludwigsburg, begann seine Fernsehkarriere 1963 beim Süddeutschen Rundfunk. Der studierte Germanist und Politikwissenschaftler eckte in den stürmischen 60er und 70er Jahren immer wieder an. So führten ihn die Wege über den WDR und BR zwischendurch wieder zum SDR, bis man den unangenehm gewordenen Journalisten als KOrrespondent ins Ausland schickte, um ihn wohl loszuwerden. Aus der Abschiebung in den Nahen Osten - hinein in den brennenden Nahost-Konflikt - entwickelte sich für Kienzle eine Passion. Seine Erinnerungen "Abschied von 1001 Nacht" sind nicht nur sein selbsterklärter "Versuch, die Araber zu verstehen", er läßt 40 Jahre Nahost-Konflikt vorüberziehen, resümiert die nahezu unglaublichen Erlebnisse und Begegnungen, aber vor allem seine Liebe zu diesen Ländern.
Eher beiläufig behandelt er in seinen Erinnerungen die Zwischenspiele bei Radio Bremen, wo er aber mit "buten & binnen" eines der bemerkenswertesten Regionalmagazine entwickelt hat, und beim ZDF, wo er 1993 mit seinem konservativen Widerpart Bodo H. Heuser
das Politmagazin "frontal" moderierte.
Während seiner Zeit in Arabien hat er Diktatoren wie Saddam Hussein un d Muammar al-Ghaddafi
Die Veranstaltung findet die Lesung im Großen Saal der Ostsee-Zeitung statt.
Eintritt:
Abendkasse 10,00 / erm. 8,00 Euro;
Vorverkauf: 9,00/ erm. 7,00 Euro.
Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten und Inhaber der OZ-Abokarte sowie der ab-Bonuskarte.
Vorverkauf: In den Geschäftsstellen der Ostsee-Zeitung und in der "anderen buchhandlung.
Sybille Lewitscharoff, Blumenberg
Dienstag, 6. Dezember 2011 - 20:00
Groß, gelb, gelassen: mit berückender Selbstverständlichkeit liegt eines Nachts ein Löwe im Arbeitszimmer des angesehenen Philosophen Blumenberg. Die Glieder bequem auf dem Bucharateppich ausgestreckt, die Augen ruhig auf den Hausherrn gerichtet. Der gerät, mit einiger Mühe, nicht aus der Fassung, auch nicht, als der Löwe am nächsten Tag in seiner Vorlesung den Mittelgang herabtrottet, sich hin und her wiegend nach Raubkatzenart.
Eine Hommage an den Philosophen Hans Blumenberg, voller Sprachwitz.
Die Lesung findet im Rahmen der LiteraTour Nord 2011/2012, in Zusammenarbeit mit Literaturhaus und Universität Rostock statt.
Moderation: Lutz Hagestedt.
Wolfgang Rieck, Peter Lurenz bi Abukir
Freitag, 25. November 2011 (All day)
Eine niederdeutsche Seemannsgarngeschichte der Extraklasse, präsentiert als musikalische Lesung von und mit dem Rostocker Liedermacher Wolfgang Rieck, basierend auf den realen Erzählungen des Rostocker Originals Peter Lorenz (1755-1835) und dessen nicht ganz so realen Erlebnissen in der Seeschlacht zwischen Engländern und Franzosen 1798 vor Abukir im südöstlichen Mittelmeer unter dem englischen Admiral Nelson.
Herbstlaub
Samstag, 19. November 2011 - 19:00 - 20:00
Herbstlaub fällt aus!
Ich muss leider die Veranstaltung am Samstag, den 19.11.11 absagen! Ob wir diese Veranstaltung noch vor Weihnachten nachholen, kann ich erst nächste Woche entscheiden. Vorerst nehmen wir gekaufte Karten zurück, Sie bekommen Ihr Geld wieder.
Unauffällig in unser Veranstaltungsprogramm hat sich dafür
Ulrich Kienzle mit seinen Erinnerungen Abschied von 1001 Nacht - Mein Versuch, die Araber zu verstehen gemischt, der am 14.12. nach Rostock kommt. Kienzle war über 20 Jahre Fernsehkorrespondent in Beirut und Kairo, und bis heute läßt ihn Arabien nicht mehr los.
Allerdings findet die Lesung im Großen Saal der Ostsee-Zeitung statt. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.
Andere Empfehlungen für Geschenk und Lektüre
Die Buchmesse ist vorbei, Weihnachten steht vor der Tür – wie bereits im letzten Jahr wollen Klaus-Dieter Kaiser (Evangelische Akademie) und Manfred Keiper ihnen einige besondere Bücher aus dem Bücherdschungel dieses Herbstes vorstellen. Das Ganze wird garniert durch ein selbstverfertigtes Büfett, um das abendfüllende Programm durchzuhalten.
Inka Parei, Die Kältezentrale
Dienstag, 15. November 2011 - 19:00
Berlin im Jahr 2006: Ein Mann hat in den achtziger Jahren im Gebäude des Neuen Deutschland als Handwerker gearbeitet und später die DDR verlassen. Eines Tages bekommt er einen Anruf von seiner früheren Frau. Sie wartet in einem Krankenhaus auf die exakte Diagnose ihrer Krebskrankheit. Um ihr zu helfen, reist er zurück in die Stadt und versucht, die Ereignisse einiger Tage Anfang Mai 1986 zu rekonstruieren. War ein aus der Ukraine kommender Lastwagen, mit dem sie in Berührung kam, verstrahlt?
Die zweite Lesung in der LiteraTour Nord 2011/2012, in Zusammenarbeit mit Literaturhaus und Universität.
Volker Strübing, Lass mich hier zurück, alleine kannst Du es schaffen!
Donnerstag, 3. November 2011 - 20:00
Volker Strübing, geboren 1971 in Thüringen, aufgewachsen in Sachsen-Anhalt und Berlin-Marzahn, las und sang seit 1996 bei der Lesebühne LSD – Liebe statt Drogen, seit 1999 bei Chaussee der Enthusiasten.
Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung im Rahmen der AStA-Kulturwoche.
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