Veranstaltungsarchiv

Klaus Müller: Gehen, um zu bleiben

Seine Figur ist durchaus imposant: Häufig im weißen Anzug, weiße Schuhe, mit Rauschebart und mittlerweile stolzen 73 Jahren flaniert er durch Rostocks Straßen oder rauscht mit Fahrrad an einem vorbei: Klaus Müller, gebürtiger Dresdner. Seit 1968 lebt er in Rostock, hat sich nicht nur seine Eigenheiten, sondern auch den unverkennbaren sächsischen Akzent bewahrt.

Datum: 
Dienstag, 26. August 2014 - 20:00

Marianne Birthler, Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben. Erinnerungen

Geboren 1948 in Berlin, wuchs sie „ganz normal“ in der DDR auf. Schon in jungen Jahren setzte sie sich für mehr Selbstbestimmung der Frauen in der DDR ein. Ihre Haltung führte sie zuerst in die Reihen der Kirche, Mitte der achtziger Jahre in die Opposition gegen den SED-Staat und schließlich in das Zentrum der revolutionären Ereignisse von 1989.

Datum: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 19:30

Kai Hensel, Sonnentau

Vor zwei Jahren war ich von dem Thriller Das Perseus-Protokoll total begeistert (und bin es immer noch!). Es war der erste Roman von Kai Hensel, spielt in Griechenland, wo vor dem Hintergrund der Finanzkrise eiskalt ein Putsch vorbereitet wird. In die dazugehörigen Wirren mit Mord und Totschlag gerät Maria Brecht hinein. Eigentlich ist Maria Brecht auf Urlaub da und jenseits von Gut und Böse, und plötzlich ist sie Ermittlerin. Und eigentlich ist Maria Deutsch-Russin, aber im Besonderen in Rostock-Lichtenhagen aufgewachsen, wo ihre Eltern immer noch wohnen.

Datum: 
Mittwoch, 7. Mai 2014 - 20:00

Silke Kettelhake, Sonja: "negativ-dekadent"

Die verhinderte Jugend der Sonja Plog. Eine Rostocker Biografie.
„Einem hergelaufenen Hund mochte man nur zeigen, ich hebe einen Stein auf. Und er begreift, das ist ein Feind, der schlägt dich tot. Und der Hund läuft davon. Ich begriff das nicht. Heute weiß ich, dass es so war. Dass der Staat die Hand mit dem Stein war.“ Sonja war 16, trug Parka, Jeans, lange Haare und der Beat dröhnte aus dem Kofferradio.
Rostock, Mai 1968: „Wir saßen hier fest. We’re not going to San Francisco, some

Datum: 
Donnerstag, 10. April 2014 - 20:00

Monika Zeiner, Die Ordnung der Sterne über Como

mit Andreas Hirche, Piano
Tom Holler, halbwegs erfolgreicher Pianist und frisch getrennt von seiner Frau, tourt mit seiner Berliner Band durch Italien. In Neapel hofft er seine große Liebe wiederzutreffen: Betty Morgenthal. Doch je näher ihre Begegnung rückt, desto tiefer taucht Tom in die Vergangenheit ein. Denn vor vielen Jahren verunglückte Marc, sein bester Freund und Bettys Lebensgefährte. Er hat keine andere Wahl, als die fatale Dreiecksgeschichte noch einmal zu erleben.

Datum: 
Dienstag, 25. März 2014 - 20:00

Thomas Glavinic, Das größere Wunder

(Foto: Ingo Pertramer)

Beim Aufstieg auf den Mount Everest, ohne zusätzlichen Sauerstoff und Funkkontakt, suchen Jonas, den rastlos Suchenden und Getriebenen, die verdrängten Traumata seines Lebens heim: seine wilde Kindheit, das grausame Schicksal seines Zwillingsbruders Mike und schließlich die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert.

Datum: 
Dienstag, 4. Februar 2014 - 20:00

Marion Poschmann, Die Sonnenposition

(Foto: Jürgen Bauer)

Altfried Janich findet nach der Wiedervereinigung eine Stelle in der Psychiatrie, im »Ostschloss«, einem heruntergekommenen Barockbau. Hier hält er es für seine Aufgabe, seinen Patienten gegenüber die Sonnenposition einzunehmen, ihnen Orientierung und eine Quelle des Trostes zu sein. Als sein Freund Odilo durch einen rätselhaften Autounfall stirbt, gerät er selbst auf die Nachtseite der Dinge und ihn ergreift die Gewissheit, aus dem Schloß nicht mehr wegzukommen.

Datum: 
Dienstag, 21. Januar 2014 - 20:00

Mirko Bonné, Nie mehr Nacht

(Foto: Sabine Bonné)

Der Zeichner und Ich-Erzähler Markus Lee reist mit seinem fünfzehnjährigen Neffen Jesse in die Normandie, um die Brücken zu zeichnen, die bei der Landung der Alliierten im Sommer 1944 eine entscheidende Rolle spielten. Aus dem geplanten einwöchigen Aufenthalt wird eine mehrmonatige Auszeit, in der beide nicht nur das Nachwirken der Kriegsereignisse, sondern auch den Freitod von Jesses Mutter verarbeiten müssen.

Datum: 
Dienstag, 7. Januar 2014 - 20:00

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